Montag, 30. März 2015

Geliebte der Nacht / Lara Adrian / Midnight Breeds (1)





Verlag: LYX
Seiten: 461
Jahr: 2007
Ausgabe: Softcover
Preis: 9,95€
Meine Bewertung: 4/5


Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist ... (Quelle: Verlag)

Anfang

Ihr Baby wollte einfach nicht aufhören zu weinen. Schon an der letzten Haltestelle war es unruhig geworden, als der Überlandbus aus Bangor in Portland anhielt, um weitere Fahrgäste aufzunehmen.

Meine Meinung

Zu Beginn macht der Leser eine kleine Zeitreise. Man erlebt auf sechs Seiten einen kleinen Vorfall, der sich 27 Jahre vor der eigentlichen Geschichte ereignet hat. Zurück im hier und heute befinden wir uns auf einer Ausstellung der Fotografin Gabrielle Maxwell. Sie wird Zeuge eines Mordes - ausgeübt von Vampiren. Aber nicht von diesen unglaublich schönen, tollen und herzensbrechenden Vampiren, die Hollywood und Autoren uns bieten, sondern von Rogues. Diese Vampirart handelt nur aus reinem Blutdurst und schreckt vor Mord "zum Spaß" nicht zurück. Und obwohl Gabby alles mit ihrer Handykamera festgehalten hat, wird sie von jedem für verrückt erklärt - zumindst von fast jedem.
Als wenn das nicht genug wäre, stürzt sie auch noch kopfüber in ein Abenteuer mit einer geheimen Bruderschaft und verliert ganz nebenbei auch noch ihr Herz - und etwas Blut ^^

Es dauert ganze 45 endlose Seiten, bis Gabrielle und Lucan endlich (richtig) aufeinander treffen. Alles davor ist zwar durchaus spannend und gut zu lesen - aber mal ganz ehrlich...wir wollen doch alle die Geschichte zwischen dem Vampir und IHR...deswegen lesen wir doch solche Bücher.

Insgesamt ist die ganze Geschichte ziemlich klischeehaft und nichts Neues. Lara Adrian hat den Suppenlöffel nicht neu erfunden - aber das haben unzählige Schriftsteller vor und nach ihr auch nicht!

"Scheiße. Ich habe die ganze Nacht verschlafen? Dafür wird mir Dante ewig und drei Tage den Arsch aufreißen."
 Gabrielles Lippen verzogen sich zu einem sinnlichen Lächeln. "Tatsächlich glaubt er vermutlich, dass du so was Ähnliches die ganze Nacht mit mir getan hast."  (Seite 330)

Der Schreibstil ist gut und liest sich flüssig. Neben der "wunderschöne Frau gerät in Gefahr und wird von unglaublich attraktiven aber ziemlich arschigen Vampir gerettet, knackt dessen harte Schale und kratzt an seinem weichen Kern"-Geschichte, passiert noch einiges drum rum, was durchaus spannend und nicht immer vorhersehbar ist.

"Ich vertraue dir", sagte sie, und ihre Augen verdunkelten sich vor Leidenschaft, als sie langsam ihren Finger zwischen seinen scharfen Zähnen herauszog. "Und ich will dich. Jeden Teil von dir." (Seite 335)

Fazit

Ein klischeehaftes, stellenweise vorhersehbares Buch, bei dem man eigentlich schon am Anfang weiß, wie die ganze Sache ausgehen wird. Durch die gut gesetzten Sprüche und die heißen Szenen aber trotzdem lesenswert.



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