Samstag, 2. Januar 2016

[REZENSION] "Die Therapie" von Sebastian Fitzek

Fakten

Titel: Die Therapie
Autor: Sebastian Fitzek
Verlag: Weltbild
Jahr: 2006
Seiten: 267
Preis: 9,99€
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Klappentext

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche: Josy, die zwölfjährige Tochter des Star-Psychiaters Viktor Larenz, ist vor vier Jahren verschwunden. Viktor hat sich seitdem in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Aber eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf und bittet um eine Therapie, weil sie von Wahnvorstellungen geplagt wird. Darin taucht immer wieder ein Mädchen auf. Bald wird aus der Therapie ein dramatisches Verhör...

Erster Satz

Als die halbe Stunde verstrichen war, wusste er, dass er seine Tochter nie wiedersehen würde.

Meinung

Seit seine Tochter vor vier Jahren verschwand, ist Viktor Larenz seinem Beruf nicht mehr nachgegangen. Für die Beantwortung einiger Interviewfragen zieht er sich in sein Ferienhaus auf der Insel Parkum zurück. Lediglich seinen Hund hat er mitgenommen. 

Plötzlich taucht die mysteriöse Anna Spiegel auf. Sie leidet an Wahnvorstellungen, ausgelöst durch Schizophrenie, und bittet Larenz um eine Therapie. Zuerst weigert er sich, allerdings macht ihn ihre Geschichte neugierig und sie kommt auf Empfehlung einer seiner Kollegen. Also stimmt er doch zu.

Schnell gerät er in einen Strudel aus Neugier, Angst und Panik - und ehe er sich versieht steckt er so tief drin, dass er nicht mehr raus zu kommen scheint...

Ich kann und will euch nicht mehr zu dem Inhalt verraten. Mit jedem weiteren Satz würde ich einfach zu viel preisgeben.

Lest dieses Buch!
Es lohnt sich!

Dieses Buch ist unglaublich spannend, fesselnd und verworren. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel ermöglichen ein sehr schnelles Vorankommen und man möchte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Zitate/Textstellen

"Alle Figuren, die ich seit dieser Geschichte in meinen Gedanken entstehen lasse, werden real. Ich kann sie sehen, sie beobachten und manchmal sogar mit ihnen sprechen. Ich denke sie mir aus, und im nächsten Moment sind sie in meinem Leben. Das ist meine Krankheit, Doktor Larenz. Das ist mein Problem. Das ist die Besondrheit meiner angeblichen Schizophrenie."
(Seite 38)

Mr. Jim Beam und sein Bruder Jack Daniels waren die einzigen Patienten gewesen, mit denen er in den letzten Jahren intensive Gespräche geführt hatte.
(Seite 69)

Fazit

Nachdem ich von Fitzeks "Der Seelenbrecher" etwas enttäuscht war, hat "Die Therapie" alles wieder rausgerissen!
Für Fans des Genres definitiv ein Muss!

Bewertung


1 Kommentar:

  1. Hey :)

    Ich bin durch die Bücherblogger Gruppe über deinen Blog gestolpert :)

    Gefällt mir wirklich sehr gut hier deswegen bleibe ich auch gleich mal als Leserin hier und werde bestimmt jetzt öfter vorbeischauen :)

    Viel Spaß weiterhin beim Lesen und Bloggen

    Liebe Grüße
    Nicky von 'the-infinite-bookshelf.blogspot.de'

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